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Michael Moore geboren am 23. April 1954 in Flint, im US-Bundesstaat Michigan.

Nach der Schule machte er eine Schauspielausbildung und wandte sich dem Theater und Film zu.

Zeitweise engagierte er sich im Journalismus und Verlagswesen: Er war verantwortlich als Herausgeber der Zeitung Flint Voice.

Moore profilierte sich mit seinen ersten Werken als Dokumentarfilmer. Seine Dokumentation aus dem Jahre 1989 Roger and me, an dem er als Regisseur sowie als Schauspieler mitwirkte, zählte zu den 10 besten US-amerikanischen Junior Filmen.

Der Film beschrieb die sozialen Veränderungen in Michael Moores Heimatstadt Flint, die durch die Krise und Umstrukturierung des größten Arbeitgebers General-Motors ausgelöst wurden. Daraufhin folgten weitere Dokumentarfilme in denen Moore Regie führte.

Er gestaltete Serien wie TV Nation, welche ihm 1995 den Emmy Award einbrachte und Awful Truth.

Seine bekannteste Dokumentation aus dem Jahre 2002 Bowling for Columbine prangert die absurde Waffengesetzgebung in den Vereinigten Staaten an, die für die Eskalation der Gewalt auf den Straßen verantwortlich ist. Jährlich fallen in den USA dadurch etwa 11.000 Menschen zum Opfer.

Als Kritiker der amerikanischen Politik machte Moore keinen Hehl mehr aus seiner ablehnenden Haltung gegenüber der George W. Bush Administration. 2002 erschien sein Buch Stupid White Man, eine harsche Abrechnung mit dem amerikanischen Präsidenten, die für einen langen Zeitraum den ersten Platz der Bestsellerliste belegte und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

Im Frühjahr 2003 wurde Moore von der Filmacademie mit dem begehrten Oscar für Bowling for Columbine ausgezeichnet. Er nutzte die öffentliche Aufmerksamkeit in einer aufsehenerregenden Rede, um Präsident George W. Bush wegen des Krieges gegen das diktatorische irakische Regime von Saddam Hussein scharf anzugreifen.

Michael Moore arbeitete zu dieser Zeit bereits an dem Dokumentarfilm Fahrenheit 9/11, der die familiäre und wirtschaftliche Beziehung und Verflechtung zwischen den Familien Bush und Bin Laden offenlegt.
Unerschrocken präsentierte der Filmemacher den brisanten Streifen im folgenden Jahr 2004 zu den Filmfestspielen in Cannes, gerade rechtzeitig zu den im Herbst stattfindenden Präsidentschaftswahlen in den USA. Dieser Anti-Bush-Film wurde mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und erntete internationalen Beifall.

Es folgten weitere Dokumentationen wie:Sicko 2007,
Slacker Uprising 2008 und
Kapitalismus - eine Liebesgeschichte 2009.

Michael Moore lebt in New York City.